Artikel des Monats November 2011:

Google hat Webdesign-Blogger gefunden!

Nach dem Fertigstellen eines Online-Projekts, stellen meine Kunden meist immmer die selbe Frage: “Wann werde ich bei Google gefunden?”

Pauschal kann dies natütlich nicht beantwortet werden. Zuerst muss Google selbst die eigentliche Website finden. Dies geschieht in der Regel sehr schnell. Ein manuelles Anmelden bei den Suchmaschinen ist nicht notwendig – schadet aber auch nicht. Doch damit ist es noch nicht getan. Google muss die einzelnen Seiten auch indezieren – sprich die Relevanz bewerten. Erkennbar ist dies am PageRank, welcher in der Google Toolbar abgelesen werden kann. Ohne Bewertung ist eine Seite im Prinzip nicht auffindbar, da es keine Relevanz für ein bestimmtes Keyword besteht. Hier musste ich meine Kunden für die ersten Ergebnisse immer auf mindestens 2 Monate vertrösten.

Nun weiß man aus der Suchmaschinenoptimierung, dass der Googlebot bei Seiten welche regelmäßig aktualisiert werden, öfters vorbeischaut um die Seiten erneut zu überprüfen. Solche Aktualisierungen können sehr einfach mit einem News-Bereich oder Blog auf der Website realisiert werden. Dadurch kann ein Websitebetreiber aktiv dazu beitragen, dass seine Seiten schneller bei Google aufgenommen und letztendlich auch schneller gefunden werden. Für die Überprüfung, welche Seiten schon im Index sind, bietet Google bei der Suche einen sehr hilfreichen Syntax an. Durch die Eingabe von “site:www.ihreDomain.tld” werden anschließend alle schon indezierten Seiten ausgegeben. Achten Sie darauf, dass zwischen dem Doppelpunkt und der Domain kein Leerzeichen steht.

Mit diesem Wissen war ich also überzeugt, dass der Webdesign-Blogger schnell die ersten Bewertungen durch Google erfährt. Durch die Verwendung von WordPress für diese Blog-Seite, ist es sehr einfach unterschiedliche Linkpfade zu den einzelnen Akrtikeln zu generieren. Beispiele hierzu sind zum einen die Möglichkeit der Kategorisierung von Aktikeln oder auch die obligatorische Wortwolke (TagCloud) bei WordPress. Durch diese Techniken werden bei einem neuen Artikel mehrere Bereiche der Website geändert, was eine hohe Aktualisierungsrate wiederspiegelt.

Als ich jedoch meinen PageRank heute mal pauschal überprüfte, da staunte ich nicht schlecht. Bis auf den zuletzt geschriebenen Artikel, wurden alle Seiten durch Google schon bewertet. Online ging ich am 5. November mit dem gleichnamigen Artikel webdesign-blogger.de ONLINE!. Nach also nicht mal 3 Wochen hat Google mit schon in seinem Index aufgenommen – das ist Rekord! So kann es natürlich weitergehen, was mich bestärkt, dieses Blog-Projekt weiter zu betreiben.



Neues Open Source CMS: Lepton CMS

Allerdings ist Lepton CMS keine Neuentwicklung, sondern ein Fork des CMS WebsiteBaker, welches bei mir in den letzten Jahren sehr oft zum Einsatz kam. Neben der schnellen und einfachen Installation, war für mich vor allem die intuitive Bedienbarkeit für meine Endkunden entscheidend.

Auf die Gründe der Abspaltung will ich hier aber nicht näher eingehen. Einige Infos sind allerdings hier auf der phpManufaktur zu finden. Für mich als Anwender ist eher wichtig, wie sich Lepton im Vergleich zum WebsiteBaker schlägt.

Was natürlich sofort positiv auffällt, ist der Name Lepton. Bäcker und Bäckermütze bei unserem WebsiteBaker sind für einen Webdesigner für den professionellen Einsatz nicht wirklich hilfreich. So benutzte ich den Namen WebsiteBaker in der Vergangenheit eher selten. Meine Kunden bekamen von mir einfach nur ein CMS. Marketingtechnisch war also die Bezeichnung Lepton (steht für eine Art Elementarteilchen) schon mal der richtige Weg.

Doch wie sieht es im Inneren, im Core aus? Ist Lepton besser als das Original? Eine Testinstallation musste her. Beim Start fiel sofort die aufgeräumte Installation auf. Was beim WB auf eine Seite gepackt wurde, ist nun auf mehrere Seiten aufgeteilt. Doch danach erschien das gewohntes Bild, wie es schon vom WebsiteBaker bekannt war. Die Neuerungen kamen erst nach und nach zum Vorschein und machten dann aber Lepton unterm Strich noch angenehmer und sicherer in der Bedienung. Die wichtigsten Änderungen sind aber mit Sicherheit im Code selbst. Hier gab es wohl über 900 an der Zahl, was deutlich macht, wie notwendig eine Überarbeitung war.

Lepton geht für mich auf jeden Fall in die richtige Richtung und werde es bei der nächsten Gelegenheit auch produktiv einsetzen. Auf die weitere Entwicklung können wir gespannt sein.

Offizielle Website: www.lepton-cms.org



Joomla 1.5, 1.6 oder 1.7?

Geschrieben von am 7. November 2011 | 5 Kommentare »

Als sich Joomla 2005 vom Mambo-Projekt abgespaltet hatte, wurde das von vielen Webdesignern positiv aufgenommen. Schnell entwickelte sich eine große Community und Joomla 1.x wurde zu einem der beliebtesten CMS-Systems weltweit. Trotz vieler Mankos und zahlreichen Sicherheitslücken wurden etliche Erweiterungen von Drittanbietern bereitgestellt. Auch ich hatte anfangs Joomla oft im Einsatz, bis mein eigener Server durch so eine Installation gehackt wurde. Und ich war leider kein Einzelfall.

So suchte und fand ich für meine Kunden bessere Lösungen und verfolgte die Entwicklung des Joomla-Projekts nur noch am Rande. Es dauerte auch ganze 3 Jahre, bis die Version 1.5 veröffentlicht wurde. Interessehalber machte ich eine Testinstallation und las mich in die Neuerungen ein. Das Ergebnis war eher ernüchternd. Vor allem das immer wieder geforderte neue Rechtesystem war immer noch nicht umgesetzt. Zudem wurde eine neue Lizenz formuliert, welche bei der Community und Drittanbietern auf Widerstand traff. Daher kam Joomla 1.5 bei mir nicht über die Testphase drüber hinaus.

Nach kurzer Zeit war dann auch schon von der Version 1.6 die Rede. Doch mittlerweile zu sehr von Joomla entäuscht und mit meinen anderen CMS-Systemen zufrieden, ersparte ich mir einen Test. Auch die Veröffentlichung der 1.7 wurde zwar wahrgenommen, aber das wars dann auch schon.

Doch es kam wie es kommen musste. Ein neuer Kunde wollte unbedingt seine neue Website auf Joomla umgesetzt haben. Alle Bemühungen ihn umzustimmen schlugen fehl und ich musste dann wieder in die Joomla-Welt eintauchen. Doch welche Version sollte ich verwenden? Die stabile 1.5, welche doch schon wieder eine große Auswahl an Erweiterungen hatte? Oder die 1.6? Doch wo ist die hin? Oder die neue und aktuelle Version 1.7? Nach ein paar Artikeln war dann da auch noch die Ankündigung der 1.8 für 2012. Diese soll dann auch wieder wie die 1.5 ein Long Term Release sein. D.h. die 1.7 ist nur eine Zwischenlösung?

Das war zu viel für mich und ich musste das erste Mal in meiner Tätigkeit als Webdesigner einem Kunden absagen. Doch durch diese Ehrlichkeit willigte er zu einem alternativen CMS ein und betreibt nun sehr zufrieden seine neue Website mit einer Drupal-Installation. Die nächste Joomla-Seite wird auf jeden Fall bis zur Version 1.8 warten müssen und dann schauen wir uns das ganze nochmal an. Es kann ja nur besser werden.

Update [25.02.2012]
Die in diesem Artikel angekündigte Version 1.8 gibts nun doch nicht. Allerdings erschien am 24. Januar eine Versionsnummer 2.5. Eine 2.0 wurde übersprungen. Die Unterstüzung für 1.7 ist gleichzeit ausgelaufen und im April soll eine 3.0 erscheinen. Ich verstehe es wirklich nicht mehr. Wer kann es mir erklären? Doch eines ist stabil: Die Versionsverwirrung von Joomla ;-)



Was macht eigentlich ein Webdesigner?

Geschrieben von am 7. November 2011 | 2 Kommentare »

Auf diese Frage würden die meisten wohl wie folgt antworten: “Ein Webdesigner erstellt Websites”. Doch was beinhalt das. Hier ein grobe Aufstellung, welche Leistungen eventuell bei einem Internet-Projekt dazu gehören…

  • Beratung und Konzeption
  • Domainauswahl und Webhosting
  • Design nach CI-Vorgaben
  • Seitenstruktur und Menüführung
  • Usability (Benutzerfreundlichkeit)
  • Barrierearme HTML-Umsetzung
  • Trennung von Inhalt und Design mittels CSS
  • Internetprogrammierung und Datenbank-Umsetzungen
  • Texte und Bildmaterial
  • Social Network (facebook, Twitter, …)
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Online-Marketing

Hier stellt sich natürlich die Frage, ob all dies ein Webdesigner alleine für ein Projekt umsetzen kann. Für die kleine private Homepage oder für den Handwerker nebenan, ist dies schon machbar. Der Aufwand ist überschaubar und die Seite verfolgt keine bestimmten Ziele. Meist ist auch eine Suchmaschinenoptimierung oder Online-Marketing nicht notwendig.

Bei größeren Projekten ist dann schon ein Team von mehreren Fachleuten erforderlich. Natürlich sollte sich ein Webdesigner in allen Bereichen auskennen, aber er kann nicht in jedem Thema ein Experte sein. So unterteilen sich letztendlich die Webdesigner in Grafiker, Programmierer, Suchmaschinenoptimierer oder Online-Marketer. Daher ist für einen Experten im Webdesign das Netzwerk um ihn herum sehr wichtig.

So auch bei mir. Vor allem grafischen Arbeiten werden bei größeren Websites von mir nicht selbst gemacht, sondern an Grafiker abgegeben. Meine Stärke ist das Programmieren von interaktiven Anwendungen, die Suchmaschinenoptimierung oder das Online-Marketing.

Doch dies funktioniert auch umgekehrt. So werden meine Leistungen vor allem von klassischen Werbeagenturen gebucht. So kann sich jeder auf das konzentrieren, worin er Experte ist und der Kunde bekommt ein vollwertiges Produkt.

Nun fragt sich der eine oder andere, warum es dann so viele Webdesigner gibt, obwohl an einem Projekt auch andere Experten beteiligt sind? Die Antwort ist die Bezeichnung “Webdesigner” selbst. Denn diese ist keine offizielle Berufsbezeichnung und unterliegt keiner gesetzlichen Bestimmung. Allerdings ist “Webdesigner” schon lange etabliert und ist auch der meistgesuchte Begriff bei Google und Co. zum Thema “Websites erstellen”. Darum werben allgemein Internet-Experten mit diesem Begriff um ihre Leistungen anzubieten. Egal ob es sich hierbei um Grafik, Programmierung oder Suchmaschinenoptimierung geht. Denn wer bei Google nicht gefunden wird, macht auch keine Geschäfte und daher sehen wir über die “grobe” Bezeichnug des Webdesigners hinweg.

Weitere Infos  und Projektbeispiele zu meiner Tätigkeit als Webdesigner.



webdesign-blogger.de ONLINE!

Es ist soweit! Heute geht´s online!

Nach langer Vorbereitung, unzähligen Recherchen, durchgemachten Nächten und vielen Domainregistrierungen, geht meine Blog-Seite “www.webdesign-blogger.de” endlich ins Netz.

Es begann alles im Sommer 2010, als ein Kunde unbedingt eine Website auf dem CMS WordPress umgesetzt haben wollte. Bis dahin war dieses CMS für mich nur ein Blogger-Anwendung, welche ich mangels Bedarf noch nie installiert hatte. Doch Kunde ist König und ich machte mich an die Umsetzung meiner ersten WordPress-Installation.

Zu meiner Überraschung ging alles sehr einfach und mein Interesse wurde geweckt. Daher wollte ich tiefer in dieses CMS einsteigen und ein eigenes Projekt mit WordPress umsetzen. So entstand die Idee zu einer Blog-Seite, um vor allem die Möglichkeiten zum Bloggen zu testen. Doch was sollte ich der Welt da draußen mitteilen? Was könnte denn später die Leser am meinem Blog interessieren? Doch das offensichtliche, nämlich das Thema Webdesign, fiel mir zuerst gar nicht ein. Und so kam es, dass das Projekt auch wieder schnell in Vergessenheit geriet.

Ein paar Monate später kam dann die nächste Anfrage für eine WordPress-Seite. Dieser Kunde hatte allerdings schon ein paar ganz spezielle Anforderungen, wodurch ich den kompletten Aufwand auf Grund fehlender Erfahrung nicht abschätzen konnte. Doch ich nahm dies als Chance und nutzte die Umsetzung für mich als WordPress-Schulung. Danach nahm ich mir fest vor, mein eigenes Blog-Projekt in Angriff zu nehmen, damit ich in Zukunft weiß was auf mich zukommt, um meinen Kunden auch für WordPress-Seiten ein realistische Angebot abzugeben.

Mangels Zeit dauerte es trotzdem bis heute (05.11.2011), bis ich endlich mich auf die Couch setze und die Sache in Angriff nahm. Die Domain und ein Layout waren schnell gefunden und 4 Sunden später stellte ich meinen ersten Artikel auf meinem eigenen WordPress-Blog ein. Bin nun selber gespannt, wies hier weitergeht.

In diesem Sinne wünsche ich mir ein frohes Bloggen.

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