Artikel des Monats März 2012:

Backlinks kaufen und verkaufen mit EverLinks

Auf der Suche nach Möglichkeiten Web-Projekte zu monetarisieren fand ich vor einiger Zeit den Anbieter EverLinks.

Für mich als Webdesigner ist der erste Eindruck der Gestaltung einer Website sehr wichtig. Doch dieser war überaus positiv. Reduziert auf das Wesentliche – ohne Ablenkungen. So sieht modernes Webdesign aus. Durch den Sloagn “Blog Marketing + dauerhafte Backlinks = Ever Links” zusätzlich motiviert, stand einer Registrierung nichts mehr im Wege. Und auch nach dem ersten Login setzte sich der positive Eindruck fort. Alles ist aufgeräumt, übersichtlich und die Bedienung läuft intuitiv.

Was ist EverLinks

Im Prinzip geht es bei EverLinks um den Handel mit Backlinks. Zum einen können Advertiser (Werbetreibende) diese Backlinks kaufen um das Ranking einer Website in den Suchmaschinen zu verbessern, und zum anderen haben Publisher (Blogger) die Möglichkeit diese Links auf eigenen Websites zu verkaufen um eine stetige Einnahmequelle zu generieren.

Hier reiht sich EverLinks in die Liste der Backlink-Anbieter wie Backlinkseller oder Teliad ein. Doch zu all den anderen Anbieter gibt es einen wesentlichen Unterschied. Wie der Name schon sagt, geht es um dauerhafte Backlinks. Diese werden bei EverLinks nur einmal bezahlt und bleiben dann immer online.

Daher geschieht hier der Backlink-Handel in Form der Artikelvermarktung. Links werden nur in bestimmten Artikeln plaziert und nicht irgendwo auf der Website. Hierzu gibt es drei Möglichkeiten.

  1. Der Publisher schreibt einen Artikel nach den Angaben des Advertisers
  2. Der Advertiser hat einen fertigen Artikel und lässt ihn vom Publisher veröffentlichen
  3. Es wird ein bestehender Artikel um die entsprechenden Backlinks ergänzt

EverLinks für Advertiser

Für ein werbendes Unternehmen ist der entscheidende Vorteil bei EverLinks die einmalige Zahlung für dauerhafte Links. Es entstehen keine monatlichen Zahlungen und die Kosten für den Linkaufbau bleiben überschaubar.

Gekaufte Backlinks werden von EverLinks täglich kontrolliert und der Advertiser kann mit einem kostenlosen Ranking-Tool den Erfolg seines Linkaufbaus überprüfen.

Beim Erstellen einer Kampagne kann die Vergütung vom Advertiser selbst bestimmt werden. Doch wie auf einem richtigen Marktplatz richten sich die Preise nach Angebot und Nachfrage.

EverLinks für Publisher

Auch der Publisher kann seine Preise selbst festlegen. Kommt es aber zu keinem Auftrag, hat er die Möglichkeit sich direkt für Kampagnen zu bewerben. Dies ist ein entscheidender Vorteil zu den anderen Anbietern im Backlink-Handel. Hier kann ein Publisher selbst nicht aktiv werden und muss abwarten was passiert.

Durch die Möglichkeit des Bewerbens, kann der Blogger auch Aufträge generieren, welche unter seiner Preisvorstellung liegen. Er muss dann aber die Vergütungshöhe des Advertisers akzeptieren. Doch dadurch können die Einnahmen aktiv gesteigert werden.

Die Einnahmen selbst sind sicher, da Advertiser vor dem Erstellen einer Kampagne ein Konto aufladen müssen. Provisionen müssen keine bezahlt werden. Diese fallen nur beim Advertiser an.

Das EverLinks Partnerprogramm

Wie bei allen Backlink-Anbietern können auch bei EverLinks über einen eigenen Referral-Link Partner geworben werden. Zusätzlich werden die gängigen Werbemittel wie z.B. ein Fullsize-Banner zur Verfügung gestellt.

Als Provisionen werden ein Jahr lang 50% der Einnahmen ausbezahlt, die EverLinks durch den geworbenen Partner erzielt.

Fazit

Für mich bringt EverLinks frischen Wind in die Artikelvermarktung. Das Konzept der dauerhaften Backlinks ist durchdacht und liegt eigentlich auf der Hand. Denn warum soll ein normaler Blogger seine Artikel und die darin enthaltenen Backlinks irgendwann löschen wollen? Eigentlich gibt es keinen Grund dafür. Daher bin ich überzeugt, dass sich EverLinks neben den Platzhirschen wie Teliad oder Backlinkseller behaupten wird.

zur Website von EverLinks



Google FeedBurner macht mehr aus Ihren RSS-Feeds

Geschrieben von am 20. März 2012 | 2 Kommentare »

Wer einen Blog betreibt, der bietet in der Regel auch RSS-Feeds an. Mit einem CMS-System wie WordPress – welches auch auf dieser Seite verwendet wird – ist diese Funktion standardmäßig schon vorhanden und aktiv. Abonniert werden diese Feeds dann z.B. mit der Adresse http://www.webdesign-blogger.de/feed und können so auch außerhalb der Website mit Feedreadern gelesen werden.

Was ist Google FeedBurner?

Um seinen Feed besser zu präsentieren, kann dieser nun an Googles kostenlosen Feedburner weitergeleitet werden. Im Falle dieser Website heißt die neue Adresse http://feeds.feedburner.com/Webdesign-blogger. Diese wurde mit dem RSS-Icon  oben rechts verknüpft.

Mit dem Feedburner kann ich meinen Feed nun neu formatieren und zusätzlich Social-Bookmarks wie Twitter und Facebook integrieren. Da dieser Dienst von Google entwickelt wurde, kann ein Feed auch mit AdSense monetarisiert werden. Doch Feedburner kann mehr.

FeedBurner verwenden

Zuerst aber ein kleines Tutorial zum Einrichten des Dienstes.

  • Wie für alle Angebote von Google wird auch hier ein Google-Konto benötigt. Nach dem Login finden Sie den FeedBurner unter der Adresse http://feedburner.google.com.
  • Geben Sie nun die Adresse zu Ihrem Feed oder einfach nur die Web-Adresse ein. FeedBurner sucht dann selbst nach einem Feed und bietet bei mehreren Treffern eine Auswahl an.
  • Als nächster Schritt wählen Sie eine Adresse für das neue Feed. Voreingestellt ist der Website-Titel: http://feeds.feedburner.com/WebsiteTitle.
  • Ihr Feed ist nun mit Standardeinstellungen eingerichtet und öffentlich erreichbar. Für weitere Konfigurationen klicken Sie nicht auf Weiter sondern auf Direkt zur Feed-Verwaltung springen um das neue Feed zu optimieren.
  • Auf der folgenden Seite gibt es Infos für Blogger und auch ein Plugin für WordPress. Dieses leitet das Feed auf die neue Adresse automatisch um.

FeedBurner optimieren

  • Wechseln Sie nun auf die Registerkarte Optimieren und auf den Dienst BrowserFriendly. Dieser ist standardmäßig aktiviert und sollte beibehalten werden. Es können hier weitere Abonnenten-Optionen eingestellt und ein Begrüßungstext formuliert werden.
  • Aktivieren Sie anschließend den Dienst SmartFeed.
  • Unter FeedFlare können Sie Social Bookmarks unter die einzelnen Artikel hinzufügen. Ich nutze bei den offiziellen Email This und Share on facebook. Unter Personal FeedFlare füge ich noch TwitThis! hinzu.
  • Vergessen Sie nicht den Dienst FeedFlare ganz unten noch zu aktivieren. In der Navigation sind aktivierte Dienste an einem Häkchen zu erkennen.

Neue Artikel via FeedBurner publizieren

  • Wirklich bequem ist allerdings das Veröffentlichen und Verteilen neuer Artikel via FeedBurner. Wechseln Sie nun auf die Registerkarte Publizieren und dann auf Feed-Aktualisierungen per E-Mail. Nach dem Aktivieren dieses Dienstes erhalten sie den HTML-Code um ein Anmeldeformular auf Ihre Website einzubinden. Damit haben Sie ein voll funktionsfähiges Newsletter-System. Die Abonnenten-Anmeldung und das Versenden neuer Artikel geschieht nun automatisch durch Feedburner.
  • Früher konnte man mit dem Dienst Socialize seine neuen Artikel auch automatisch auf Twitter veröffentlichen. Diese Option ist allerdings so nicht mehr direkt über die Navigation zu erreichen. Zu finden ist sie aber immer noch unter der Adresse http://feedburner.google.com/fb/a/socialize?id=xyz. Wie lange dies aber so noch funktioniert steht in den Sternen. Wahrscheinlich wird dieser Dienst zu Gunsten einer Veröffentlichungsmöglichkeit auf Google+ komplett eingestellt.

Geld verdienen mit FeedBurner

Haben Sie bei Google auch ein AdSense-Konto? Dann können Sie diesen Google-Dienst auch in Ihrem neuen Feed nutzen. Hierzu finden Sie unter der Registerkarte Monetarisieren weitere Informationen, wie Sie Google AdSense in Ihren Feed einbinden können.

 



Webdesign-Tipp: Die richtige Domain

Geschrieben von am 3. März 2012 | 2 Kommentare »

Bei jedem neuen Webdesign-Projekt kommt es zwangsläufig irgendwann zur Suche nach dem passenden Domainnamen. Doch welcher ist der richtige? Welche Kriterien sind für die Suchmaschinenoptimierung wichtig? Welche Endung soll genommen werden?

Die Strategie

Erstelle ich für ein Unternehmen eine Website, dann wird für die Domainsuche meist nicht viel Zeit aufgewendet. In der Regel muss einfach der eigentliche Name herhalten und wird eventuell mit dem Produkt, der Dienstleistung oder einem Ort erweitert. So eine Domainsuche beinhaltet auf den ersten Blick natürlich keine besondere Strategie. Doch ist das Unternehmen namentlich bekannt, dann sollte es im Internet auch mit seinem Namen gefunden werden. Daher sollten diese Domains unabhängig von der Marketing- oder SEO-Strategie unbedingt reserviert werden.

Doch sucht der User nach ganz speziellen Produkten oder Dienstleistungen, dann reicht oft der Name des Unternehmens alleine nicht aus. Hier wird dann die Domain mit den entsprechenden Suchbegriffen gestaltet.

Bei einer Suchmaschinenoptimierung wird immer zuerst eine ausführliche Keyword-Analyse durchgeführt. Sind die wichtigsten Begriffe gefunden, sollten diese im Idealfall nun auch in der Domain enthalten sein. Ein gutes Beispiel sehen Sie gerade in der Adresszeile Ihres Browsers. Für einen Blogger, der zum Thema Webdesign schreibt, sind die Keywords schnell gefunden. Ergo… www.webdesign-blogger.de. Natürlich habe ich auch die Domain www.allan-schuhmacher.de, doch diese verrät nichts über meine Tätigkeit als Webdesigner.

Aber auch das Projekt-Marketing spielt eine große Rolle.. Ein User sollte sich den Namen gut merken und einprägen können. Auch passt eine Domain wie www.suchmaschinen-optimierung-und-content-management-systeme.de auf keine Visitenkarten und sieht nicht sehr professionell aus. Anbieten würde sich hier z.B. www.seo-cms.de. Marketingtechnisch heißt also das Motto: “weniger ist mehr”.

Die Suche

Sind mit den oben genannten Kriterien die ersten Ideen für eine passende Doamin entstanden, muss dies nun nur noch gefunden und registriert werden. Eine Überprüfung freier Domains können bei jedem Internetprovider gemacht werden. Der Provider meines Vertrauens ist die DomainFACTORY. Hier gibt es einen Domain-Check gleich auf der Startseite.

Oft ist der gewünschte Name jedoch nicht verfügbar. Hier ist dann Kreativität gefragt. Oft können Domains mit Begriffen wie “online” oder “24″ für einen Dienst rund um die Uhr erweitert werden. Auch kann mittlerweile darauf verzichtet werden, verschiedene Wörter mit Bindestrichen zu trennen. Suchmaschinen finden heutzutage Keywords auch in zusammengeschriebenen Begriffen. Mit Groß- und Kleinschreibung können solche Domains optisch trotzdem zu Werbezwecken genutzt werden. Eventuell kann auch ein Artikel dem Namen vorangestellt werden (z.B. www.der-webdesign-blogger.de).

Inspirierend können auch sogenannte “Domain Generatoren” sein. Eine Google-Suche findet hierzu zahlreiche Anbieter. Man sollte jedoch von diesen Angeboten nicht zuviel erwarten. Aber ab und zu finden sich dadurch dann doch neue Ideen für den Domainnamen.

Rechtlicher Hinweis:
Bei der Domainregistrierung heißt es grundsätzlich: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”.
Zu Beachten ist aber das Markenrecht. Inhaber eines Markennamens haben das alleinige Recht Ihren Namen in Domains zu verwenden. Schon registrierte Domains müssen daher bei Anfrage ohne eine finanzielle Entschädigung an den Inhaber zurückgegeben werden.

Die Wahl der Domain-Endung (TLD)

Prinzipiell bestimmt dir Art der Website den Typ der TLD (Top Level Domain). Richtet sich das Angebot an den deutschsprachigen Raum, dann sollte eine “.de” die erste Wahl sein. Der internationale Konzern wählt eine “.com”-Domain oder für Europa die “.eu”. Soll die gewünschte Endung nicht zur Verfügung stehen, kann auch auf eine neutrale wie “.info”, “.org” oder “.net” ausgewichen werden. Aus optischen Gründen sollten exotische Endungen vermieden werden. Zwar machen Suchmaschinen keinen Unterschied in den TLDs, jedoch suggerieren solche Domain-Endungen wenig Seriösität.

Noch ein Tipp aus der Praxis

Bei der Domainsuche wird auch schon mal eine Domain gefunden, welche zwar nicht zum aktuellen Projekt passt, aber einfach cool ist. In diesem Fall registriere ich solche Domains trotzdem und biete sie dann auf dem Domain-Handelsplatz Sedo an. So konnte ich in den letzten Jahren einige Domains gewinnbringend verkaufen.



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