Artikel zum Tag ‘Tool-Tipp’:

Tool-Tipp: Der kostenlose Password-Safe

Geschrieben von am 23. Januar 2012 | 1 Kommentar »

Heutzutage geht alles online. Sei es mit privaten Urlaubsbilder auf Facebook oder auch geschäftlich beim Online-Banking.

Für die nötige Sicherheit sorgen Login-Funktion mit Benutzername und Passwort. Doch dies ist auch gleichzeitig eine der größten Sicherheitslücken im Internet. Da man sich auch nach längere Zeit an das Passwort erinnern sollte, werden in der Regel sehr einfache Begriffe mit wenig Zeichen verwendet. Auch die Namen der Kinder oder die Zahlen des Geburtsdatum sind sehr unsicher, da ein direkter Bezug zur Person besteht. Solche Passwörter sind von dritten Personen leicht zu knacken.

Eine Technik für ein sicheres Passwort funktioniert wie folgt:
Wir nehmen zuerst eine etwas längeren Satz wie z.B.:
“Dies ist mein 1. Artikel im Jahr 2012 zum Thema Sicherheit”
Nun nehmen wir von allen Wörtern den ersten Buchstaben und drehen alles um: STz2JiA1miD.
Das sieht doch schon sehr kryptisch aus und kann sich so einfach niemand merken. Doch durch den einprägsamen Satz, kann das Passwort immer wieder hergeleitet werden. Wenn es jedoch schnell gehen muss, ist diese Methode eher nicht zu gebrauchen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich seine Passwörter irgendwo zu notieren um sie nicht zu vergessen. Doch wo sind diese Notizen sicher? In einem Safe natürlich.

Das kleine Tool KeePass ist so ein Password-Safe. Hier werden Zugangsdaten, Passwörter, Logins und alles was Dritte nicht sehen dürfen sicher aufbewahrt. Geschützt vor Zugriff von außen werden nun alle Daten mit nur einem einzigen Passwort weggesperrt. Dieses sollte natürlich sicher und ausreichend lang sein, aber man muss sich nur noch dieses eine merken… sonst nichts mehr.

KeePass ist Open Source und kostenlos. Installiert werden kann es auf allen aktuellen Windows-Versionen und spricht dank vieler Sprachpakete auch deutsch. Neben dem Speichern von Passwörtern, können auch solche mit nur einem Klick generiert werden. Benutzt werden diese dann einfach per Copy & Paste. Standardmäßg bleiben die kopierten Daten aber nur 10 Sekunden im Zwischenspeicher von Windows.
Für eine zusätzliche physikalische Sicherheit gibt es auch eine portable Version, welche einfach auf einen USB-Stick kopiert werden kann. So können Passwörter auch an anderen Rechnern sicher verwendet werden.

In meiner täglichen Arbeit als Webentwickler ist KeePass ein äußerst hilfreiches Tool. So kann ich für meine Projekte sämtliche Zugangsdaten wie FTP, DB oder Logins zu den kundeneigenen Hostingpakete sicher speichern – auch wenn der Kunde diese mal selbst vergisst ;-)

Zur KeePass-Website

Bedruckte Mappen von swedex



Dropbox: Die geniale Online-Festplatte

Geschrieben von am 3. Dezember 2011 | 2 Kommentare »

Als ich mein erstes Büro einrichtete, war der Computer natürlich das wichtigste. Schnell musste er sein, mit viel Arbeitsspeicher und zwei Monitore. So macht Arbeiten Spaß. Doch wie es bei den Selbständigen ab und zu vorkommt, muss das eine oder andere auch mal spät abends oder am Wochenende gemacht werden. Hierzu muss dann der kleine Office-PC zu Hause herhalten, damit ich nicht ins Büro fahren muss. Im Urlaub wird dafür dann das Notebook eingepackt und das Smartphone ist mittlerweile sowieso immer dabei.

Das Problem und die Lösung

Doch so viele Geräte haben immer dasselbe Problem. Wie komme ich an die Daten welche gerade auf einem anderen Gerät liegen? Ok, hierfür gibt es USB-Sticks um Daten von einem Gerät zum anderen zu tragen. Doch genau dann wenn man ihn braucht, steckt er im Port des falschen Geräts. Eine Lösung muss her.

Im Zeitalter der schnellen Internetleitungen liegt dies Lösung selbstverständlich im Internet: Die Online-Festplatte! Ein zentraler Speicher, auf den jedes Gerät zugreifen kann. Von jedem Ort der Welt aus, und zu jeder Zeit.

Mit meinem eigenen Server im Internet sollte diese Umsetzung eigentlich kein Problem darstellen. Also schnell einen FTP-Zgang eingerichtet, alle notwendigen Daten hochgeladen, und schon konnte ich mit allen Geräten darauf zugreifen.

Doch so schnell wie die Online-Festplatte eingerichtet war, so schnell zeigten sich auch die Probleme beim Handling. Wollte ich eine Datei oder ein Dokument bearbeiten, musst ich dieses zuerst herunterladen um es zu bearbeiten und danach natürlich wieder hochladen. Dieser Ablauf funktionierte allerdings nicht immer. Und so kam was kommen musste, und ich überschrieb immer wieder neue Dateien mit alten Versionen.

Also machte ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung und schaute mich bei kommerziellen Anbietern um. Nach vielen Tests fand ich dann das ultimative Tool zur Online-Speicherung meiner Daten. Der Name: Dropbox

Und so funktioniert es:
Mit der Installation einer kleinen Software, legt Dropbox auf dem Computer einen Ordner mit dem selbigen Namen an und synchronisiert diesen mit einem Online-Speicher. Diese Software installiert man anschließend auf allen Rechnern, welche auf diesen Speicher zugreifen sollen. Der Vorteil ist nun, dass auf allen Geräten die selben Daten vorliegen, direkt bearbeitet werden können, und sofort auf dem Online-Speicher in einer aktuellen Version vorliegen. Greif nun das nächste Gerät online auf diese Daten zu, wird die geänderte Version erkannt und die lokale Datei sofort aktualisiert. Dies bedeutet, dass auf ALLEN Geräten immer die aktuelle Version einer Datei vorliegt – einfach genial :-)

Weitere Features:

  • Apps für iPhone, iPad, Android und Blackberry
  • Es können Links für öffentliche Ordner verschickt werden, die nur über diesen erreichbar sind, wie zum Beispiel Bildergalerien
  • Ordner für andere Dropbox-User freigeben und einfach online Daten austauschen
  • alle Dateien und Ordner können auch online verwaltet werden

Die Kosten:
Bis 2 GB ist bei Dropbox alles kostenlos. Wer mehr braucht kann zwischen zwei kostenpflichtigen Erweiterungen wählen:

  • PRO 50
    50 GB für 9,99$ pro Monat oder 99$ im Jahr
  • PRO 100
    100 GB für 19,99$ pro Monat oder 199$ im Jahr

Hier gehts zur offiziellen Website von Dropbox: http://www.dropbox.com



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